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Minimum an Wetterschutz

Ortsbeirat Streitberg sucht kostengünstige Lösung für neue Bushaltestelle

24. Januar 2022 / 17:12 Uhr
Brachttal-Streitberg (dl). Im Zuge der Straßenerneuerung der Ortsdurchfahrt Streitberg kann eine Verlegung der Bushaltestelle in der Spielberger Straße notwendig werden. In Anbetracht weiterer Belastungen des Brachttaler Haushalts suchte der Ortsbeirat hierfür nach einer kostengünstigen Lösung, denn allein mit 450 000 Euro reißen die Kosten für den Hochbehälter schon ein großes Loch in den Haushalt. In der von Ortsvorsteher Torsten Gast einberufenen Sitzung haben die Ortsbeiratsmitglieder noch weitere Empfehlungen für die im Haushalt 2022 zu berücksichtigenden Ausgaben in Streitberg beraten.

Mit einem wirksamen Regenschutz sollte die neue Bushaltestelle schon ausgestattet sein. Weiterhin sind Bestimmungen für eine solche öffentliche Einrichtung zu berücksichtigen, die am alten Standort auf der zum Ortsausgang Richtung Spielberg führenden Seite sicher nicht zu erfüllen sind. Eine Verlegung in die Wetterauer Straße ist daher wahrscheinlich. Bürgermeister Wolfram Zimmer schlug vor, von einer Empfehlung für die Sparversion (50 000 Euro) oder eine komfortable Lösung (115 000 Euro) abzusehen, so lange nicht geklärt ist, ob Fördermittel beantragt werden können. Für die Erneuerung des Spielplatzes gibt es hingegen keine Förderung. Diese Maßnahme wurde mit 20 000 Euro im Haushalt 2022 veranschlagt, sie wird aber voraussichtlich, entsprechend einem vorliegenden Angebot teurer werden. Für den Hochbehälter stehen 450 000 Euro in der Planung. Und eine zusätzliche schmerzhafte Belastung haben die Untersuchungen von zwei Brücken nach dem letzten Starkregenereignis zutage gefördert: eine Brücke in der Birkenstraße und ein weiteres Bauwerk wurden durch das Ereignis beschädigt und müssen aufgrund des technischen Berichtes kurzfristig für rund 60 000 Euro saniert werden. Um den heute rechtlichen Anforderungen zu genügen, sind weitere Maßnahmen, wie zum Beispiel ein neues Brückengeländer notwendig. Die Kosten dafür - die Ausführung soll im nächsten Jahr erfolgen - belaufen sich noch einmal auf rund 170 000 Euro für beide Bauwerke. Der Ortsbeirat hat der Gemeindevertretung empfohlen, die Gesamtkosten schon im Jahr 2022 zu berücksichtigen. Im Zuge der Erneuerung des Straßenbelages in der Durchgangsstraße sollen auch bei der damit verbundenen Gehweg-Erneuerung Leerrohre für die Breitbandverkabelung vorgesehen werden. In den Haushalt wurden dafür 50 000 Euro eingestellt. Es wurde aber noch ein Informationsgespräch mit Bernd Henkel vereinbart, der eine entsprechende fachliche Beratung zu diesem Thema zugesagt hat.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 25. Januar.

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