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Politik, Musik und Jugendfußball

Ehrenbrief des Landes Hessen für Brachttaler Christian Klas

28 Jan 2020 / 16:22 Uhr
Brachttal (mth). Im Rahmen des Neujahrsempfanges der Gemeinde Brachttal erhielt Christian Klas, für ihn selbst überraschend, zur Würdigung für seine vielfältigen, langjährigen, ehrenamtlichen Leistungen zum Wohle der Gemeinschaft den Ehrenbrief des Landes Hessen überreicht. Landrat Thorsten Stolz, der für den Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier die Urkunde unterzeichnete, nahm die Ehrung in der Mehrzweckhalle Neuenschmidten im Beisein von Bürgermeister Wolfram Zimmer und des Vorsitzenden der Gemeindevertretung Lutz Heer vor.

Mit einem Zitat des elften Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland Joachim Gauck, der die Präsidentschaft von 2012 bis 2017 inne hatte, stieg Stolz in seine Ansprache ein. Der evangelische Theologe Gauck appellierte an die Bürger sich ehrenamtlich zu engagieren, sie seien mehr als bloße Konsumenten und sollten bereit sein Verantwortung zu leben, so wie es beispielhaft der Brachttaler Christian Klas lebt. Unter den mehr als sechs Millionen Einwohnern Hessens würden jährlich etwa 1000 bis 1 500 Ehrenbriefe des Landes Hessen verliehen, was den Wert dieser Anerkennung für Christian Klas noch einmal deutlich unterstreicht.

In seiner Laudatio lobte Stolz das breitgefächerte Engagement des neuen Besitzers des Ehrenbriefes des Landes Hessen. Wenn er die Liste der umfassenden ehrenamtlichen Funktionen von Klas so durchgehe, spüre er förmlich mit welch großen Leidenschaft sich der, aus Waldweiler im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz, zugezogene Christian Klas zum Wohl der Allgemeinheit einsetze. Neben seinen Tätigkeiten in der Jugendarbeit beim Sport und beim Musikverein Brachttal bringe er sich vorbildlich als Gründungsmitglied und Vorsitzender der Freien Wähler Brachttal, als Mitglied der Gemeindevertretung – zeitweilig sogar als Stellvertreter des Vorsitzenden, als Fraktionsvorsitzender und seit kurzem als Ortsvorsteher des Ortsteiles Schlierbach in herausragender Weise ein. Darüber hinaus sei er Ideengeber und „Motor“ des Projektes „Weißer Garten Hellstein“ gewesen, der an die Opfer der nationalsozialistischen Herrschaft erinnert und als „Mahnmal wider das Vergessen“ seine Wirkung entfalten soll.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 29. Januar.

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