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Probleme mit jungen Straftätern

Mitteilung wird zum zentralen Thema der Gemeindevertretung

26 Nov 2019 / 21:19 Uhr
Brachttal (erd). In der Brachttaler Gemeindevertretung waren die zu beschließenden Anträge zu den Kita-Satzungen und dem Jahresabschluss 2016 eher Formalien. Bewegt hjat die Gemeindevertreter viel mehr die Mitteilung des Bürgermeisters zu Problemen der Gemeinde mit jugendlichen Straftätern.

„Beitragsfrei bis 13 Uhr“ heißt es auch in den Brachttaler Kindertagesstätten. Bereits seit dem 1. August 2018 sind die Kinder ab dem dritten Lebensjahr durch die Förderung des Landes Hessen für bis zu sechs Stunden täglich von den Gebühren befreit. Das ist nun auch in Brachttal in einer neuen Benutzungs- und Gebührensatzung fixiert worden. Bisher wurde allerdings nur die Flexi-Gruppe in der Kita Regenbogen für die kompletten sechs Stunden angeboten. Das soll die Regel werden, zumal das Land die Gebühren für die Eltern trägt. Deshalb wird das Angebot von 7 bis 13 Uhr der Standard und die Flexi-Gruppe fällt weg. Die Gebühr dafür steigt auf 135 Euro, wird aber ohnehin vom Land übernommen. Nicht mehr benötigt werden folglich die Zehner-Karten. Die Verlängerung der Betreuungszeit beinhaltet nämlich ab sechs Stunden Betreuung ein Mittagessen. In der Praxis hat Brachttal dafür aber keine Kapazitäten nehr zur Verfügung, weshalb die Karten nicht mehr verkauft wurden. Beide Satzung wurden einstimmig beschlossen.

Ein einstimmiger Beschluss erfolgte auch für den Jahresabschluss 2016 und die Entlastung des Gemeindevorstands. Dieser war ausführlich im Ausschuss beraten worden.

Große Sorge bereitet Bürgermeister Wolfram Zimmer das Verhalten einer Gruppe Jugendlicher, die seit geraumer Zeit in der Gemeinde sehr unangenehm und wiederholt mit Straftaten auffalle. Am Anfang seien es nur Sachbeschädigungen wie Graffitis auf den Spielgeräten der Spielplätze gewesen, doch nun verschärfe sich die Lage, weil weitere Taten hinzu kämen, die längst keine Bagatelle mehr seien. Die Bandbreite reiche von Einbruch über Diebstahl, Bedrohung bis hin zu Sachbeschädigung.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 27. November.

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