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Sparkurs für zusätzliche Mittel

Zweite Haushaltsberatung im Brachttaler Haupt-, Finanz- und Bauausschuss

10 Feb 2021 / 21:09 Uhr
Brachttal (erd). Dass Erfolg manchmal recht teuer zu stehen kommt, darüber freuten sich die Mitglieder des Brachttaler Haupt-, Finanz- und Bauausschusses zurecht. Die Gemeinde muss nun 4 200 Euro mehr für das Programm „Jung kauft Alt“ zur Verfügung stellen. In der zweiten Haushaltsberatung im Brachttaler Ausschusses wurden zudem die Fragen der SPD beantwortet.

„Jung kauft Alt“ ist ein Paradebeispiel dafür, wie man mit einigermaßen überschaubarem Aufwand Anreize schaffen kann, um Leerstand zu beseitigen und Ortskerne zu beleben. Da das Programm so gut angenommen wird, muss die Gemeinde nun nachlegen. Das betrifft auch die Folgejahre bis 2025.

Nachbessern muss die Gemeinde auch bei den Feuerwehrhäusern. In Schlierbach muss der Fußboden für 18 600 Euro nachgebessert werden, weil die Rutschfestigkeit nicht ausreicht. Außerdem soll ein neues Schließsystem eingebaut werden, das 6000 Euro kostet. Im Feuerwehrhaus Streitberg ist die räumliche Einteilung von der Unfallkasse bemängelt worden und nun anzupassen, was 20 000 Euro kosten wird. Um dies ausführen zu können, muss an anderer Stelle gespart werden.

Eine erheblich größere Baustelle wird die Ortsdurchfahrt Streitberg, welche Hessen mobil nach den Bauarbeiten an der B 276 angehen möchte. Während die Fahrbahn deren Sache ist, kommen auf die Gemeinde die Bürgersteige Stromleitungen zu Laternen, Wasser und Kanal zu. Die Gehwege kosten rund 200000 Euro, wobei 50 000 Euro auf die Anlieger umgelegt werden kann, der hydraulische Abgleich des Kanals geht mit geschätzten 221 000 Euro aber richtig ins Geld. Das Problem seien nicht zusammenpassende Rohrdurchmesser, durch die das Niederschlagswasser dann in großen Mengen nicht wie gewünscht abfließe. Beim Kanalzustand sei dort nach der Befahrung eine Sanierung mit Inlinern möglich. Bürgermeister Wolfram Zimmer erklärte, dass beides nicht zwingend sein müsse, es aber sinnvoll sei, diese Arbeiten zusammen zu erledigen, um Synergien zu nutzen.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 11. Februar.

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