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Stotternder Pakt für den Nachmittag

Brachttaler Grundschule mit Planung und Umsetzung in Zeitverzug

04 Mrz 2020 / 21:43 Uhr
Brachttal (erd). Die Betreuung der Grundschüler hat die Brachttaler Gemeindevertreter schon öfters beschäftigt. So haben sie im August eine Resolution beschlossen, in der die Schule aufgefordert wurde, dem Pakt für den Nachmittag beizutreten, nachdem die Schulleitung dieses abgelehnt hatte. Nun gab Bürgermeister Wolfram Zimmer den Gemeindevertretern einen Zwischenbericht. Danach ist die Umsetzung des Pakts für den Nachmittag in Zeitverzug.

Die Nachmittagsbetreuung der Brachttaler Grundschüler läuft derzeit reibungslos, denn der Förderverein betreibt die Betreute Grundschule seit Jahren und besitzt reichlich Erfahrung. Allerdings soll das Ganztagsangebot künftig über die Schulen und die Schulträger laufen, statt über private Vereine und die Gemeinden.

Während der Pakt für den Nachmittag an anderen Schulen längst umgesetzt ist, ist die Umsetzung in Brachttal offenbar ins Stottern geraten. Bürgermeister Zimmer holte in seinem Sachstandsbericht relativ weit aus, um die Gemeindevertreter auf den aktuellen Stand zu bringen. Am Anfang stand die Absage der Schulleitung zu Beginn des Schuljahres. Das sei entschieden worden, ohne die Schulkonferenz, in der auch Elternvertreter sitzen, zu beteiligen. Das hob die Gemeinde und die Gemeindevertretung auf den Plan. Derzeit erfolgt die Betreuung über den Förderverein, in dem ehrenamtlich Tätige enorme Verantwortung übernehmen. Die Betreuung braucht aber auch die Unterstützung der Gemeinde, sei es finanziell oder durch die Abwicklung der Personal- und Lohnangelegenheiten. Die Gemeindevertretung hat darauf die Resolution verfasst, beschlossen und an die Schulleitung weitergeleitet. Daraufhin tagte die Schulkonferenz und habe den Beitritt doch noch beschlossen.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 5. März.

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