SUCHE

Suche nach Bau- und Gewerbeland

Gemeinde Brachttal will Konzept für Bebauung und Vermarktung erstellen lassen

22 Okt 2019 / 22:17 Uhr
Brachttal (erd). Die Gemeinde Brachttal braucht Perspektiven für die Zukunft. Für die Freien Wähler (FWB) sind diese zwingend mit der Möglichkeit verbunden in Brachttal bauen zu können und sich mit Gewerbe anzusiedeln. Doch der Gemeinde fehlt es sowohl an Bauland für Wohnen und Gewerbe. Deshalb soll ein Konzept erstellt werden, wie und wo Bauland ausgewiesen werden kann.

Torsten Gast von der (FWB) sieht die dringende Notwendigkeit, dass sich in diesem Bereich etwas tut. Die Gemeinde kann Bauherren keine Fläche anbieten, weil ihr selbst kein Bauplatz mehr gehört. Und beim Gewerbe sieht es ähnlich düster aus. Da auch kein Gewerbeland mehr zur Verfügung steht, können nicht einmal heimische Unternehmen erweitern. Deshalb sei ein solches Konzept in Auftrag zu geben. Mittel sollen so in den Haushalt eingestellt werden, dass im Jahr 2021 Ergebnisse vorliegen.

Ausschussvorsitzender Dieter Weber (SPD) sieht derzeit wenig Beratungsmöglichkeiten für den Haushalt 2020, weil dieser bereits vorgelegt wurde und noch nicht diskutiert sei, in welche Richtung das Konzept gehen soll, denn dazu sei auch mit den Unternehmen zu sprechen, um deren Bedarf abzufragen, wie FWB-Fraktionschef Christian Klas ergänzte. Dafür sei aber auch das Leerstandskataster hilfreich, auf das er seit 2015 warte und an das er nicht mehr glaube.

Bürgermeister Wolfram Zimmer (CDU) versicherte: „Das Leerstandskataster ist in meinem tiefsten Herzen drin.“ Es sei in der Entstellung, aber aufwändiger als gedacht und daher von der stark belasteten Verwaltung nicht schnell zu erarbeiten. Zimmer erläuterte, dass es zwar einen aktuellen Flächennutzungsplan aus dem Jahr 2014 gebe, aber alle Gewerbeflächen verbraucht seien. Neue Gewerbeflächen einzurichten sei nicht möglich, weil dies an der Verkehrsanbindung scheitere. Ebenso sei die Reaktivierung der Gewerbefläche am Eisenhammer wohl nicht mehr möglich. Deshalb bleibe nur die Ausweisung von kleinen Gewerbeflächen bis 10 000 Quadratmetern. Doch auch diese seien mit Auflagen verbunden. So werde ein Wendehammer gefordert. Dieser sei teuer und verbrauche viel Fläche.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 23. Oktober.

Weitere Meldungen aus der Region
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4

Schlagwörter: