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Verändertes Klima bereitet Sorgen

Wasserverband Kinzig stellt seinen Jahresbericht 2019 vor

30 Okt 2020 / 22:12 Uhr
Wächtersbach/Bracttal/Birstein (erd). Bei der Vorstellung des Jahresberichts des Wasserverbands Kinzig hat es ein Novum gegeben. Bedingt durch die Zuspitzung der Corona-Pandemie wurde der Bericht in einer Videokonferenz vorgestellt. Der Bericht enthält indes nicht viel Neues: Der Verband hält sich mit seinem intelligenten und umweltschonenden Fördermanagement an alle Auflagen. Sorgen bereiten wie in den Jahren zuvor die Auswirkungen des Klimawandels.

Holger Scheffler, der Geschäftsführer des Wasserverbands Kinzig (WVK), begrüßte in der Online-Runde Vertreter des Regierungspräsidiums Darmstadt als Aufsichtsbehörde, eine Vertreterin des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie, den Birsteiner Bürgermeister Fabian Fehl, den Brachttaler ersten beigeordneten Roland Tzschietzschker, Cecile Hahn und Dr. Hans-Otto Wack von der Schutzgemeinschaft Vogelsberg und Vertreter von Hessenwasser. Dann stellte der Geologe Thomas Grünz vom Büro BGU in Bielefeld den Jahresbericht vor. Der WVK nutzt die Fördermenge von 1,095 Millionen Kubikmetern Wasser im Fördergebiet Kirchbracht voll aus, während die 2,6 Millionen Kubikmeter im Gebiet Neuenschmidten nur teilweise abgerufen werden, weil das umweltschonende Fördermanagement zur Einhaltung der Mindestgrundwasserstände höhere Fördermengen nicht zulässt. In Neuenschmidten wurden im Jahr 2019 1,77 Millionen Kubikmeter gefördert. Um diese besser auf die Brunnen verteilen zu können, wird derzeit der defekte Brunnen IX durch einen neuen Brunnen ersetzt. Auch der Brunnen VII muss wegen einer Verockerung regeneriert werden. Scheffler betonte, dass der Brunnen IX umweltgerecht gebohrt werde. Der Bau soll im Jahr 2021 abgeschlossen sein.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 31. Oktober.

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