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WLAN-Pilotprojekt soll in Streitberg starten

Ausschuss sucht vergeblich nach stellvertretendem Vorsitzenden

11 Dez 2018 / 21:56 Uhr
    Brachttal (erd). Die Gemeinde Brachttal will mit der Zeit gehen und möglichst in allen Dörfern einen WLAN-Hotspot einrichten. Doch die Fördermöglichkeiten entpuppten sich als weniger attraktiv als erwartet. Nun soll am Dorfgemeinschaftshaus Streitberg das Brachttaler WLAN-Pilotprojekt starten.

    Bevor sich der Brachttaler Haupt-, Finanz- und Bauausschuss sich dem Thema WLAN widmete, standen Formalien auf der Tagesordnung. So führt Dieter Weber (SPD) den Ausschuss immer noch ohne Stellvertreter. Doch auch diesmal blieb die Suche erfolglos. Den Ausschussmitgliedern fehlt es offenbar an Zeit oder Willen, sich eine Mehrbelastung aufzubürden.

    Zum neuen Schriftführer wurde aus der Verwaltung Jens Hensler gewählt, dazu gibt es vier Stellvertreter Maximilian Frank, Alexander Grieb, Marina Laufer und Thomas Rimkus.

    Das Thema WLAN in den Dorfgemeinschaftshäusern oder Liegenschaften beleuchtete Christian Berting umfassend. Dabei drängt die Zeit, wolle man die Fördermöglichkeiten aus dem Programm „Digitale Dorflinde“ ausschöpfen. Das Förderprogramm des Landes Hessen ist jedoch an einige Bedingungen geknüpft, denn eine Förderung ist nur in Verbindung mit der vom Land beauftragten Firma möglich. Dann werden 1000 Euro pro Hotspot, maximal 10 000 Euro übernommen, die Mindestbandbreite muss 30 Mbit/s betragen, es dürfen nur Standardkomponenten verwendet werden und die Montage erfolgt durch eine zu beauftragende Firma. Die Hardware ist nur gemietet für 36 Monate, die Konditionen für die weitere Nutzung seien nicht bekannt.

    Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 12. Dezember.

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