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Zehn-Punkte-Plan zur Klimakommune

SPD Brachttal: Mit ambitioniertem Debattencamp zur Kommunalwahl

15 Jan 2021 / 17:40 Uhr
    Brachttal (re). Die Brachttaler SPD bereitet sich mit einem Debattencamp darauf vor, in Brachttal zukünftig wieder mehr Verantwortung zu übernehmen. Bis zur Wahl wird im Ortsverein jede Woche einen Abend lang per Videokonferenz ein Thema diskutiert, es werden Ziele definiert und der Weg dahin aufgezeigt. So soll Brachttal dem Prädikat Klimakommune künftig wirklich gerecht werden. Die SPD hat einen Zehn-Punkte-Plan ausgearbeitet, um dies zu erreichen.

    „Wir wollen wieder stärkste Kraft in Brachttal sein“, so Spitzenkandidat Volker Lemcke. „Je breiter die Zustimmung, desto besser können wir die Themen nach der Wahl gemeinsam mit unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern angehen und unsere Gemeinde stärken.“ Die weibliche Spitzenkandidatin Beatrix Schmidt-Stieler ergänzt: „Dabeim ist es wichtig: Nur den Finger in die Wunde zu legen, ist noch lange kein Handeln. Wir werden konkret Wege aufzeigen, die Aufgaben zu lösen.“

    So wurde bereits im ersten Debattencamp ein Zehn-Punkte-Plan aufgestellt, um die Gemeinde endlich zu einer echten Klimakommune zu machen. Bereits im Juni 2019 hatte die Gemeindevertretung einstimmig den Klimanotstand ausgerufen. „Seitdem ist nichts passiert,“ meint Thomas Georg, stellvertretender SPD-Ortsvorsitzender. „Zwar sollen Vorhaben innerhalb der Gemeinde gerne unter dem plakativen Stempel der Klimakommune durchgezogen werden, aber, wenn man sich die Webseite der Klimakommunen ansieht, herrscht bei Maßnahmen der Gemeinde Brachttal gähnende Leere.“ „Es ist doch klar“, sagt SPD-Kandidat Prof. Dr. Herbert Woratschek, „ohne ein planvolles Konzept, aktives Handeln und entsprechende Manpower kann Brachttal als Klimakommune nicht erfolgreich tätig werden.“ Dabei muss nicht alles über den Schreibtisch des Bürgermeisters laufen, so die einhellige Meinung der Brachttaler Genossen, die gerade mit einer Aktion zum Tag des Quietsche-Entchens auf ihrer Facebook-Seite für Aufmerksamkeit gesorgt hatten. Volker Lemcke: „Auch als Feierabend-Parlamentarier können wir Initiative zeigen. Gemeinsam in Brachttal, auch mit den ortsansässigen Unternehmen, sollen die anstehenden Themen in Angriff genommen und zum Erfolg gebracht werden. Den Stillstand in unserer Gemeinde, der nur zum geringen Teil der Pandemie zuzuschreiben ist, können wir jedenfalls nicht mehr akzeptieren.“

    Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 16. Januar.

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