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Zu wenige Einnahmen, zu viele Ausgaben

Mitglieder des Hauptausschusses diskutieren über Fragen zu Ergebnishaushalt 2020

20 Nov 2019 / 19:19 Uhr
Brachttal (dl). In der ersten von drei angesetzten Sitzungen haben die Mitglieder des Haupt-, Finanz- und Bauausschuss es Brachttal Fragen zum Ergebnishaushalt, die die Fraktionen in Vorbereitung des Treffens gestellt hatten, besprochen. Alljährlich zu den Beratungen beschäftigt die Ausschussmitglieder die Frage, wie das Verhältnis von Einnahmen zu Ausgaben verbessert werden kann. Bürgermeister Wolfram Zimmer bat die Kollegen, in den Diskussionen um verbesserte Gewerbesteuereinnahmen, Senkung der Beratungskosten externer Büros oder Einstellung des gemeindeeigenen Kindergartenbusses auch die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen zu berücksichtigen.

Einen von Torsten Gast vorgetragenen Vorschlag der FWB-Fraktion, eine Stelle für eine studentische Hilfskraft (Hochbau, Architektur) zu schaffen, um zum Beispiel Konzepte für das Haus der Vereine, das Dorfgemeinschaftshaus Spielberg, die Umkleide der Feuerwehr Udenhain oder für Digitalisierung und Datensicherung zu entwickeln, hält Zimmer für nicht umsetzbar, da für alle – zum Erlangen von Genehmigungen oder Fördermitteln – tragfähigen Konzepte ein entsprechend qualifizierter und zertifizierter Ingenieur erforderlich ist. Aus diesem Grund sind die Möglichkeiten, „alles nach außen zu delegieren“ sehr eingeschränkt, erklärte der Bürgermeister. Auch eine Planstelle für einen weiteren Azubi zu schaffen, wolle wohlüberlegt sein, da nach seiner Kenntnis die Auszubildenden im öffentlichen Dienst übernommen werden sollen und derzeit dafür keine Stelle geplant sei, beantwortete Zimmer eine weitere Personalfrage.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 21. November.

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