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Die Bauwerke des Bibers bereiten Probleme

In Flörsbachtal bevorzugt der Nager vor allem Plätze in der Nähe von Quellen und Kläranlagen

03 Feb 2021 / 19:20 Uhr
Flörsbachtal (in). Er ist ein außergewöhnlich possierliches Tierchen. Doch dass der Biber über bemerkenswerte Fähigkeiten verfügt, wenn es um die Gestaltung seines Lebensraums geht, stößt nicht immer auf Begeisterung. In Flörsbachtal macht das fellige Nagetier vor allem den Wasserversorgungseinrichtungen und Kläranlagen zu schaffen. Die Population, einst aus Artenschutzgründen angesiedelt, hat sich aus Richtung Lohr kommend, immer weiterverbreitet und nunmehr den Lohrbach und den Flörsbach besiedelt.

Die Biotope, die der baumfällende Staumeister an den Flussläufen geschaffen hat, seien zweifellos „toll, ganz wichtig und positiv für die Natur“, gesteht Flörsbachtals Bürgermeister Frank Soer zu, doch habe das Tier leider das „traurige Talent“ jeweils dort den Bach zu stauen, wo es der Gemeinde Probleme bereitet: nämlich in der Nähe der Wasserver- und Entsorgungsanlagen. Denn: Das angestaute Wasser in den Bachläufen staut sich in die Quellen und Kläranlagen der Gemeinde zurück.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ am Donnerstag, 4. Februar

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