Ernten, was gesät wurde

Frank Soer kandidiert im Herbst 2023 wieder für das Bürgermeisteramt in Flörsbachtal.

30. September 2022 / 16:17 Uhr
Flörsbachtal (nh). Am 15. März 2024 endet die Amtszeit des amtierenden Bürgermeisters Frank Soer in Flörsbachtal. Wie Soer nun der GNZ berichtet, will er sich bei der Wahl im Herbst 2023 für seine dritte Amtszeit in der kleinsten Gemeinde des Main-Kinzig-Kreises bewerben.

Der Familienrat tagte im Sommerurlaub, wie Soer bereits zu seinem 10. Amtsjubiläum im März ankündigte. „Es ist entscheidend, das die Familie dahintersteht“, sagt Soer. „Die Familie muss das Amt mittragen, da es nun mal zeitintensiv ist.“. Schließlich handelt es sich nicht um einen Job mit geregelten Arbeitszeiten. Doch Soer bekam das „okay“ von seiner Familie, und so wird sein Name im Herbst 2023 auf dem Wahlzettel auftauchen. „Es ist die richtige Entscheidung für mich und ich denke auch für die Gemeinde, diese Konstellation fortzusetzen.“

Bei seiner Entscheidung spielte auch ein Argument eine Rolle, dass schon bei seiner ersten Kandidatur ausschlaggeben war: das politische Klima in der Gemeinde. Auf einer sachlichen Ebene zu arbeiten sei vor seiner Amtszeit schwierig gewesen. „Das haben wir ganz gut hingekriegt“, findet Soer und lobte in diesem Zuge auch die Mandatsträger, die daran mitwirken. Für ihn ist es einer der größten Erfolge seiner bisherigen Amtszeit, denn nur so könnten Sachthemen vorangebracht werden.

Ein weiteres Argument sind die Veränderungen in der Gemeinde. „In den letzten zehneinhalb Jahren wurde einiges angestoßen, insbesondere im Dorfentwicklungsprogramm und bei den erneuerbaren Energieen. Da ist sehr viel gesäht worden, und die Ernte möchte ich natürlich auch miterleben.“

Über Ermunterungen aus der Bevölkerung und den Reihen der Mandatsträger habe sich Soer gefreut, auf seine Entscheidung hatte das aber letztlich keinen Einfluss. „Diese Entscheidung ist eine höchstpersönliche.“

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 1. Oktober.