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Wendehammer ermöglicht Busverkehr

Landrat Stolz und Beigeordneter Ottmann überbringen Förderzusage des Kreises

01 Sep 2020 / 22:01 Uhr
Flörsbachtal-Mosborn (re). 60 Menschen leben in Mosborn, es ist der kleinste Ortsteil der Gemeinde Flörsbachtal und bislang ohne Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Lediglich Anruf-Sammel-Taxen fahren den Ort an. Das liegt nicht etwa an der Größe von Mosborn, sondern an den räumlichen Gegebenheiten. Nun soll mit Unterstützung des Main-Kinzig-Kreises regulärer Busverkehr möglich gemacht werden, indem ein Wendehammer gebaut wird. Denn die Anbindung an das Nahverkehrsnetz scheiterte bislang daran, dass ein Bus in dem kleinen Ort keine Wendemöglichkeit hatte. Denn Mosborn besteht gerade einmal aus zwei Straßen.

Landrat Thorsten Stolz und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann trafen sich mit Bürgermeister Frank Soer vor Ort, um die Zusage über die Förderung des Wendehammers aus Mitteln des Kreisausgleichsstocks in Höhe von 83 000 Euro zu überbringen. „Das Geld für dieses Projekt ist hier gut angelegt und hilft der Gemeinde dabei, eine Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr zu erhalten“, sagte Landrat Thorsten Stolz und fügte hinzu: „Das war schon lange ein Wunsch der Bürgerinnen und Bürger in Mosborn.“

Mehr in der GNZ vom 2. September.

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