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Angst um die Existenz am Rodfeld

Martino Barca, Wirt des Landgasthofs Fernblick, fordert eine Alternative zu den diskutierten Windkraftanlagen im Sölzert

14 ene 2022 / 18:46 Uhr

Freigericht-Neuses (ml). Auf der großen Sonnenterrasse des Ausflugslokals „Landhaus Fernblick“ am Rodfeld genießen Restaurantbesucher gerne die schöne Aussicht. Bei gutem Wetter reicht das Panorama bis nach Frankfurt und zum Taunus. Martino Barca fragt sich jedoch, wie lange Erholungsgäste, Wanderer und kulinarische Freunde aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet noch kommen werden. Vor der Grundsatzentscheidung der Freigerichter Gemeindevertreter über den potentiellen Bau von vier bis sechs Windkraftanlagen im Neuseser Wald (die GNZ berichtete mehrfach) in der Sitzung Anfang Februar sorgt sich der 58-jährige Eigentümer der Gaststätte im Gespräch mit der GNZ um die Existenz des Familienbetriebs. Barca fordert die Gemeinde auf, über Alternativen für die Nutzung regenerativer Energien nachzudenken und zumindest den Weg für einen Bürgerentscheid freizumachen.

Im vergangenen März – ein halbes Jahr nach dem Beginn des Online-Bürgerdialogs zur „Windkraft Freigericht“, erfuhr Martino Barca aus einem Gespräch mit Mathias Feick, seit wenigen Wochen Sprecher der örtlichen Anti-Windkraft-Initiative „Gegenwind-Freigericht“, von der politischen Debatte über die Errichtung von Windrädern auf einem Höhenzug hinter dem Fernblick, unweit der Teufelsmühle gelegen.

Mehr in der GNZ vom Samstag, 15. Januar.

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