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Ärzte bedroht, Schusswaffen versteckt

96-jähriger Mann aus Freigericht wegen Nötigung und vorsätzlichen Verstoßes gegen das Waffengesetz zu einer Geldstrafe von 2 250 Euro verurteilt

11 Okt 2019 / 18:18 Uhr
Freigericht/ Gelnhausen (ml). Sowjetische Militärpistole im Nachttisch, russische Flinte im Wohnzimmerschrank und eine größere Menge Munition – dieses kleine Arsenal hat ein 96 Jahre alter Mann aus Freigericht unerlaubterweise besessen. Polizisten stellten die Waffen im Januar 2018 nach einer Hausdurchsuchung sicher, nachdem der frühere Jäger Ärzte des Dialysezentrums in Hanau am Telefon mit dem Tod bedroht hatte (die GNZ berichtete). Zum wiederholten Male war er mit der Behandlung seiner von ihm betreuten Tochter nicht einverstanden gewesen. Am Freitagmorgen verurteilte das Amtsgericht Gelnhausen den nur in Teilen geständigen Rentner wegen versuchter Nötigung und vorsätzlichen Verstoßes gegen das Waffengesetz zu einer Geldstrafe von 2 250 Euro. Das Gericht folgte damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom Samstag, 12. Oktober.

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