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Auf dem Weg zum „Smart Village“

SPD Freigericht will die Digitalisierung der Verwaltung vorantreiben

29 Sep 2020 / 17:31 Uhr
Freigericht (mab). Die SPD Freigericht will das Wohnen in der Gemeinde verändern. Neben einem besseren ÖPNV und der Bekämpfung von Leerständen spielt dabei auch die Digitalisierung eine Rolle. Einen zentralen Stellenwert nimmt hierbei das Datenübertragungsverfahren „LoRaWAN“ ein, in dem die Sozialdemokraten auch für heimische Unternehmen ein gewaltiges Entwicklungspotential sehen, wie Fraktionschef Joachim Heldt im Gespräch mit der GNZ betont. Nach der Kommunalwahl sollen mehr weibliche und mehr jüngere Parlamentarier in den Reihen der Sozialdemokraten sitzen.

Die laufende Legislaturperiode war aus Sicht des SPD-Fraktionschefs eine herausfordernde Phase, was vor allem daran gelegen habe, dass der Konsolidierungsdruck in der Gemeinde groß war. Genauso groß sei der Wille gewesen, eine gemäßigte Ausgabenpolitik zu machen. Dennoch seien zentrale Projekte auf den Weg gebracht worden, wobei Joachim Heldt vor allem auf den aus seiner Sicht wegweisenden Zusammenschluss der Feuerwehren in Bernbach und Altenmittlau verweist. Die Fusion geht mit dem geplanten Neubau einer gemeinsamen Feuerwache einher. Unmittelbar daneben soll eine neue Kita entstehen und weiterer Wohnraum. Essentielle Schritte, um die Gemeinde für ihre derzeitigen und künftigen Bürger sicherer und attraktiver zu machen, weshalb sich die SPD von Anfang an für die Vorhaben eingesetzt habe. „Diesem progressiven Vorbild sind bekanntlich nicht alle Fraktionen gefolgt“, kritisiert Heldt die Parlamentarier, die sich den Entwicklungschancen der Gemeinde verweigert hätten.

Mehr: GNZ vom 30. September.

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