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Auf die vierte Welle vorbereitet sein

Freigericht diskutiert weitere Änderung der Kostenbeitragssatzung für die Kitas

14 Sep 2021 / 17:53 Uhr
Freigericht (ml/jus). Die Gemeinde Freigericht bereitet sich auf drohende Auswirkungen der vierten Welle in der Corona-Pandemie auf den Betrieb in den Kindertagesstätten vor. Vor der nächsten Sitzung der Gemeindevertreter am kommenden Freitag, 17. September, wird den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses in einer Sondersitzung (ab 19 Uhr) ein Entwurf für eine weitere Änderung der Kostenbeitragssatzung für die Kitas, gültig für den Zeitraum von Juni bis Dezember 2021, vorgelegt. Ziel ist es, sobald es zu einer eingeschränkten Betreuung kommt, die Abrechnung der Gebühren auf tägliche Nutzung und pro Kind umzustellen. In der folgenden Parlamentssitzung (ab 19.30 Uhr) werden die Fraktionen außerdem den Weg frei machen für eine weitere finanzielle Entlastung der Eltern im ersten Halbjahr 2021.

Erst Ende Mai war in Freigericht ein wochenlanger Streit zwischen Gemeindevertretung und Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz (SPD) über die Erstattung der Elternbeiträge für die Kinderbetreuung in den Monaten Januar bis März 2021 beigelegt worden (die GNZ berichtete). Doch auch in den folgenden Monaten April und Mai war auf Grund der Corona-Pandemie eine Regelbetreuung in den dortigen Kindertagesstätten nicht zu gewährleisten, obwohl das Land Hessen für die Zeit ab dem 22. Februar den „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ erklärt hatte. Die sich ständig verändernde Verordnungslage nach dem Infektionsschutzgesetz führte zu großer Verunsicherung und bedingt durch Personalausfälle zu Reduzierungen der Betreuungszeiten und vereinzelt auch zu Gruppenschließungen, so dass viele Mütter und Väter auf eine privat organisierte Betreuung angewiesen waren, teilt die Verwaltung mit.

Mehr: GNZ vom 15. September.

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