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Bus-Notfallplan für Hitze erarbeiten

Kopernikusschule lässt Unterricht ausfallen, um Schüler zu schützen / KVG-Geschäftsführer Krenkel regt Runden Tisch an

26 Jun 2019 / 18:36 Uhr
Freigericht (ml). An der Kopernikusschule Freigericht ist am Mittwoch (heute) der reguläre Unterricht für alle Schüler der Sekundarstufe I ausgefallen. Betroffen waren alle drei Schulzweige: Haupt- und Realschule sowie das Gymnasium. Angesichts von Höchsttemperaturen bis zu 36 Grad zur Mittagszeit – gemeldet waren Spitzenwerte von 40 Grad in Hessen – hatte sich die Schulleitung in Absprache mit dem Krisen-Team zu diesem Schritt entschieden, um die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen zu schützen. Das Problem: Eine herkömmliche Hitzefrei-Regelung scheitert an der Verfügbarkeit von Sonderbussen und vor allem Fahrern. Rüdiger Krenkel, Geschäftsführer der Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig, schlägt für Hitzewellen die Einrichtung eines Notfallmanagements zur Schülerbeförderung im Kreis vor.

War es an der Kopernikusschule Freigericht (KSF) früher üblich, den Unterricht bei großer Hitze spätestens nach der fünften Stunde zu beenden, ist dies heute nicht mehr möglich. Der Kreisverkehrsgesellschaft (KVG) Main-Kinzig ist es seit der Integration des Schülerverkehrs in die regulären ÖPNV-Linien nach einer Kreistagsentscheidung vor einigen Jahren nicht mehr möglich, gemeinsam mit den beauftragten Busunternehmen in dieser großen Zahl Sonderbusse und vor allem auch Fahrer kurzfristig zur Verfügung zu stellen. Auch in dieser Woche gelang es nicht, trotz entsprechender Bemühungen die Kapazitäten entsprechend zu erhöhen.

Mehr in der GNZ vom Donnerstag, 27. Juni.

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