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Chinesische Kinder lernen anders

25 Austauschschüler besuchen Unterricht der Kopernikusschule

24 Jul 2015 / 19:01 Uhr
Freigericht (klm). Verblüffung ist angesagt, wenn deutsche Schüler mit der Schulwirklichkeit im fernen China konfrontiert werden. Ein von A bis Z durchgeplanter Tag, Ehrgeiz, ein knallhartes Ranking-System, viel auswendig lernen, Hausaufgaben noch nach 22 Uhr erledigen, riesige Internatsschulen als Regelfall, Massenbetrieb, Verbot von Kontakten mit dem anderen Geschlecht – solche Schilderungen kommen ihnen sehr gewöhnungsbedürftig vor. An der Kopernikusschule Freigericht waren jüngst 25 chinesische Austauschschüler mehrere Tage zu Gast. Sie kommen aus Tangxia, ein Stadtteil von Dongguan, einer 8-Millionen-Einwohner-Stadt am Perlfluss zwischen Kanton und Hongkong.

Schüleraustausche zwischen der Schule in Tangxia und der Somborner Europaschule finden seit 2007 regelmäßig einmal im Jahr statt. Beim aktuellen Treffen handelt es sich um einen Gegenbesuch, nachdem eine Gruppe aus Freigericht im Vorjahr in Dongguan weilte. Von chinesischer Seite aus zeichnet Jianghong Pu-Kleene von „School Exchange“ für die Organisation verantwortlich. Dies ist ein Verein zur Förderung von chinesisch-deutschen Schüleraustauschen. Sie lebt in Deutschland und spricht perfekt Deutsch, was die Kommunikation sehr erleichtert. Von Seiten der Kopernikusschule ist Dr. Michael Bauer organisatorisch federführend. Außer der Freigerichter Gesamtschule sind noch zwei weitere Schulen im Boot.

Mehr in der GNZ vom Samstag, 25. Juli.

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