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Der Boykott des Klimanotstands

Freigerichter Grüne kritisieren energetische Anforderungen für Neubauprojekte

29 Okt 2020 / 22:03 Uhr

Freigericht (ml/mab). Ende Oktober 2019 hat Freigericht den Klimanotstand ausgerufen. Es war mehr ein symbolischer Akt der Gemeinde. Die wichtigsten Punkte aus dem stark verwässerten Grünen-Antrag scheiterten an der SPD/UWG/LfB-Mehrheit im Parlament. „Der Rest wird nun boykottiert“, ärgert sich Achim Kreis im Fraktionsgespräch mit der GNZ. Der Grünen-Chef kann ein Jahr nach dem Beschluss keinen Effekt auf das Handeln der Verwaltung erkennen.

„Die Gemeinde muss beim Klimaschutz noch sehr viel tun“, betont Kreis. Er fordert ein professionelles Konzept für alle Bereiche. Insbesondere bei Neubauprojekten – als jüngstes Negativbeispiel nennt Kreis die Entwicklung der ehemaligen Schillingsmühle in Somborn – und bei der Ausweisung und Festlegung von Baugebieten, etwa auf dem Areal der alten Lederfabrik in Bernbach, komme der Klimaschutz weiter viel zu kurz.

Mehr in der GNZ vom Freitag, 30. Oktober.

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