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Die Feldwege in den Blick genommen

Mitglieder des Planungsausschusses im Anhänger unterwegs

23. Juni 2022 / 15:27 Uhr
Freigericht-Somborn (tsl). Es war keine fröhliche Partygemeinschaft, die am Mittwochabend auf dem Anhänger von einem Traktor durch Somborn gezogen wurde, sondern ein Ortstermin des Planungs-, Struktur- und Umweltausschusses. Geladen hatten die Mitglieder also statt Bier nur Wasser und sahen sich gemeinsam mit Ortslandwirt Eberhard Schäfer Feldwege an, die den Landwirten mit ihren zunehmend größer werdenden Maschinen Probleme bereiten.

Konkret geht es um einen Teilbereich hinter Somborn. Hier haben vier Landwirte aus Somborn und einer aus Neuses ihre Felder, erklärte Schäfer, es handle sich um eine Art „Knotenpunkt“, den jeder passieren müsse. Hier gibt es Graswege, ebenso wie geschotterte Teilbereiche. Ganz schlecht sei übrigens der Weg am Wäldchen vorbei, sagte Schäfer. „Dort ist eine Quelle, die ersten drei, vier Fahrten geht das noch gut“, aber dann sei der Weg aufgeweicht.

Damit die Bauern nicht durchs Dorf fahren müssen – hier hatte es in der Vergangenheit Beschwerden gegeben – wäre es gut, wenn die Feldwege ausgebaut beziehungsweise neu gebaut würden. Helfen würde vor allem ein gerader Weg hinunter bis zur L3202, sagte auch Landwirt Bruno Wissel. „Diese Querung habe ich bereits vor 15 Jahren vorgeschlagen.“ Das Problem: Der Grund gehört einem Energieversorger. Diesem habe man auch geschrieben, sagte Horst Müller vom Bauamt, aber noch keine Antwort erhalten. Dabei handelt es sich um eine Strecke von etwa 150 bis 180 Metern.

Mehr lesen Sie am 24. Juni in der GNZ.

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