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Druck auf Hessen Mobil steigt

Ortsumgehung: Gemeindeparlamente beraten über Resolution an Landesbehörde

23 Jun 2020 / 16:45 Uhr
Freigericht/Hasselroth (mab). Die Gemeindevertreter in Freigericht und Hasselroth erhöhen den Druck auf Hessen Mobil, die weiteren Planungsschritte für die Ortsumgehung beider Kommunen einzuleiten. In ihren kommenden Sitzungen beschäftigten sich beide Parlamente mit einer entsprechenden Resolution an die Landesverkehrsbehörde. Doch die hatte 2019 mitgeteilt, dass es aufgrund interner Umstrukturierungen vorerst zu einem Planungsstillstand kommt.

2012 schien die von vielen lang ersehnte Umgehungsstraße vor dem Aus. Damals war das entsprechende Planfeststellungsverfahren abgebrochen worden, nachdem die Freigerichter Gemeindevertreter mehrheitlich für den Ausstieg aus dem Projekt gestimmt hatten. 2017 fiel dann die Entscheidung für den Wiedereinstieg. Basis der neuen Anstrengung war eine verkürzte Trassenführung ohne Anschluss der Ortsteile Neuses und Horbach.

Im November hatte Hessen Mobil dann die Ergebnisse der beauftragten Machbarkeitsstudie vorgestellt, die sämtliche vorherige Planungen ausblendete und die Realisierung der Straße vollkommen neu bewertete. Die Studie hält zwei Trassenführungen für möglich, eine verläuft nördlich, eine andere südlich um Gondsroth. Hessen Mobil präferiert die nördliche Variante. Zugleich hatte die Landesverkehrsbehörde mitgeteilt, dass es aufgrund interner Umstrukturierungen im Zuge der neuen Autobahn GmbH des Bundes bis Ende 2021 zu einem Planungsstillstand bei Hessen Mobil kommen werde. Ein Zustand, den weder der Freigerichter Rathauschef Dr. Albrecht Eitz noch sein Hasselrother Amtskollege Matthias Pfeifer akzeptieren wollen.

Mehr: GNZ vom 24. Juni.

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