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Eltern fordern Luftfilter

Schreiben an das Schulamt

13 Okt 2020 / 14:24 Uhr
Freigericht (re/tmb). Eltern von Schülern der Freigerichter Kopernikusschule haben sich an das Schulamt gewandt und fordern, alle Schulräume der Kopernikusschule Freigericht „mit geeigneten Filtersystemen zur Vermeidung/Minimierung von SARS-CoV-2-Infektionen“ auszustatten.

„Obwohl die Schule ersichtlich sehr umsichtig alles in Ihren Möglichkeiten Liegende umsetzt, um die Schüler und Lehrkräfte unter diesen schwierigen Bedingungen zu schützen, sind unserer Ansicht nach auf Grund der aktuellen Erkenntnisse zu Übertragungswegen von SARS-CoV-2 sowie neuer technischer Entwicklungen nicht alle machbaren und erforderlichen Schutzvorkehrungen umgesetzt“, heißt es in dem Schreiben. In der Schule gelte das Abstandsgebot in den Gängen und auf dem Schulhof – ebenso die Empfehlung, Schutzmasken zu tragen. In den Klassenräumen gebe es kein Abstandsgebot, jedoch auch hier ebenso die Empfehlung, Schutzmasken zu tragen. „Die Klassenzimmer werden exzessiv gelüftet, was mit Beginn der kalten Jahreszeit zu nehmend schwieriger wird.“

In dem Schreiben heißt es weiter: „Aktuelle Studien belegen, dass das Virus nicht nur durch Tröpfchen, sondern ebenso durch Aerosole übertragen wird. Die Alltagsmasken bieten hier keinen ausreichenden Schutz.“ In den vergangenen Wochen seien Filtersysteme entwickelt worden, die eine Filterung der SARS-CoV-2-Viren nebst allen anderen Viren und Bakterien „zu über 99 Prozent garantieren“. Die Wirksamkeit dieser Filtersysteme sei von renommierten Universitäten nachgewiesen worden. H14-Filtersysteme seien unter anderem von der Universität der Bundeswehr in München untersucht worden. Die Stadt Hanau evaluiere den Einsatz des UV-C Filters „Soluva“ der Firma Heraeus. „Bürgermeister Klaus Kaminski hat unseres Wissens bereits einen Kooperationsvertrag mit der Firma Heraeus geschlossen“, äußern sich die Unterzeichner des Schreibens.

Mehr: GNZ vom 14. Oktober.

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