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Energiesparplan für Freigericht aufstellen

SPD will die Gemeinde in der Gaskrise für den Winter rüsten und den Fokus auf Familien nicht verlieren

26. September 2022 / 18:59 Uhr
Freigericht. Straßenlaternen abschalten, auf Weihnachtsbeleuchtung verzichten und Heizungsanlagen herunterfahren – in vielen Städten und Gemeinden in Deutschland wird angesichts der Gas- und Energiekrise diskutiert, welche Einsparungen vor Ort zu treffen sind. Auch Freigericht muss sich dieser Debatte stellen, betonen SPD-Fraktionschef Joachim Heldt und sein Stellvertreter Sascha Heising im Gespräch mit GNZ-Redakteur Michael Staudenmaier. Zur ersten Sitzung der Gemeindevertreter nach der Sommerpause werden die Sozialdemokraten daher einen Antrag für einen kommunalen Energiesparplan einbringen. Die SPD-Fraktion arbeitet ferner an einem Konzept zur Familienpolitik, um nach der Corona-Pandemie die Bedürfnisse von Eltern und Kindern in der nächsten Krise nicht aus den Augen zu verlieren.

GNZ: Am Donnerstagabend tagen die Freigerichter Gemeindevertreter zum erst Mal nach zweieinhalb Monaten wieder. Wie hat die SPD diese lange Pause genutzt?

Joachim Heldt: Natürlich auch zur Erholung. Die Debatte um die Windenergieanlagen in Freigericht hat viel Kraft und Energie gekostet. Allerdings haben wir auch inhaltlich gearbeitet. Wir haben einen Antrag zum Thema „Energienotstand“ eingereicht, da wir das Thema dringend auf die Tagesordnung bringen wollen, um für den Herbst und Winter bestmöglich gerüstet zu sein. Wir rechnen insbesondere von Seiten der UWG und Grünen mit Unterstützung.

Sascha Heising: Des Weiteren arbeiten wir an einem Konzept zur Familienpolitik, indem wir einen Rahmen für einen Runden Tisch mit Gemeindevertretern, Verantwortlichen aus Schule und Kita, Verbänden, Vereinen sowie natürlich Eltern und Kindern schaffen wollen. Gerade nach den vergangenen Jahren sollten wir trotz Krieg und Krise nicht den Fokus auf die Familien verlieren. Es ist hier Unterstützung gefragt, die eine Gemeinde in der Zusammenarbeit und als Gemeinschaft anbieten kann. Wir möchten in diesem Hinblick auf unser GNZ-Sommergespräch aus dem Vorjahr erinnern, dass wir in Freigericht eine familienfreundliche und klimaneutrale Gemeinde werden wollen. Das ist ein großes Ziel, und unser Ansporn trotz Sommerpause nicht untätig zu sein.

Mehr in der GNZ vom Dienstag, 27. September.

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