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Furioser Auftakt zur Riesengaudi

„Münchner Zwietracht“ und „Fischbörner Bube“ eröffnen 38. Horbacher Kerb

01 Sep 2019 / 16:21 Uhr
Freigericht-Horbach (mab). Das Kerbzelt steht und das ganze Dorf steht Kopf, oder wenigstens auf den Tischen, wenn auf dem Festplatz die Gaudi losgeht. So ist es seit Jahrzehnten und so war es auch am Freitag, als die „Münchner Zwietracht“ und die „Fischbörner Bube“ die 38. Horbacher Kerb eröffneten. Die furiose Show war der erste von zwei ausverkauften Abenden, bei denen die Bands vor jeweils 2500 Menschen spielten.

„Die beste Oktoberfestband der Welt“ wird die „Münchner Zwietracht“ von ihren Fans genannt. Und von denen scheint es in Horbach jede Menge zu geben. Jedenfalls sind die Wiesn-Stars auch nach mehr als 20 Jahren bei der Horbacher Kerb zuverlässige Garanten für volle Zelte. Seit fast zehn Jahren ist die Kerb an den beiden Eröffnungstagen jeweils ausverkauft. Und die Nachfrage reißt nicht ab.

„Es tut uns für jeden leid, der keine Karte mehr für Freitag oder Samstag mehr ergattern konnte, aber wir können kein größeres Zelt auf dem Festplatz errichten“, meint Stefan Bohländer, Vorsitzender der Horbacher Chöre, der entspannt verfolgt, wie mehr und mehr Menschen über den Festplatz laufen und im 65 Meter langen Zelt verschwinden. Viele sind mit dem Shuttlebus gekommen, andere zu Fuß. Schon in Niedermittlau sind zahlreiche Grüppchen zu sehen, die gen Horbach ziehen. Die Männer tragen Lederhosen, die Damen fesche Dirndl. Eilig hat es niemand. Auch auf dem Festgelände herrscht keine Hektik. Schließlich hat ja jeder einen reservierten Platz an einem der Tische im Zelt.

Mehr: GNZ vom 2. September

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