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Helfen gegen Wohnen

Anita Pappert-Tichy hat ein neues Modell zur Unterstützung von Senioren entwickelt

22 Jan 2021 / 20:59 Uhr
Freigericht-Somborn (mab). Als sich Anita Pappert-Tichy nach Möglichkeiten umsieht, ihren Vater in dessen Wohnhaus pflegen zu lassen, blickt sie in einen Abgrund. Dann entwickelt sie die Idee, die Themen Wohnungslosigkeit und häusliche Unterstützung von Angehörigen zusammenzubringen – und wagt etwas völlig Neues.

Am 31. Dezember 2018 ändert sich das Leben von Anita Pappert-Tichy schlagartig. An diesem Tag ist ihr Vater zu Gast bei seiner Tochter in Somborn. Bei einem Silvesterspaziergang bricht der alte Mann zusammen und wird ins Krankenhaus eingeliefert. Für den damals 85-Jährigen beginnt ein langer Aufenthalt in mehreren Kliniken – und für seine Tochter eine zermürbende Suche nach Möglichkeiten, ihn zu Hause pflegen zu lassen. „Man hört immer, im Ernstfall ist alles geregelt. Aber es ist alles andere als einfach, als Pflegebedürftiger würdevoll zu leben“, meint die Freigerichterin im Gespräch mit der GNZ. „Man wird im Alter nur noch auf Krankenkasse, Inkontinenzeinlagen und den Pflegegrad reduziert.“ Für Pappert-Tichy steht fest, dass im Leben ihres Vaters andere Dinge eine Rolle spielen sollen.

Mehr: GNZ vom 23. Januar.

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