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Hinterzimmerpolitik hinter sich lassen

CDU Freigericht tauscht Positionen innerhalb des Vorstands und nimmt Kurs auf die Kommunalwahl 2021

17 Nov 2019 / 18:56 Uhr

Freigericht (ml). Die neue Freigerichter CDU-Spitze hat ihre erste große Bewährungsprobe erfolgreich bestanden. Acht Monate nach dem vollzogenen Generations- und einem angekündigten Politikwechsel bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung hat die Führung um den Vorsitzenden Patrice Göbel bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend volle Rückendeckung erhalten. Die Ergebnisse bei den satzungsgemäßen Wahlen im Altenmittlauer Feuerwehrhaus fielen größtenteils einstimmig aus. Der geschäftsführende Vorstand ist mit den Stimmen von 29 Mitgliedern – es gab zahlreiche Absagen – sogar nochmals weiter verjüngt worden, indem Positionen getauscht wurden. Der bisherige Schriftführer Wigbert Trageser und Oliver Boselli, bislang Schatzmeister, werden ihre Nachfolger Daniel Lintner (Kasse) und Celine Brückner (Schriftführung) als Beisitzer unterstützen. Sowohl Trageser als auch Boselli wollen aus privaten Gründen kürzer treten.

Im Verlauf der mehr als zweieinhalbstündigen Sitzung zog Göbel ein erstes Zwischenfazit der gemeinsamen Arbeit und bemühte hierzu einen alten Slogan aus einem Landtagswahlkampf: „Viel getan, viel zu tun.“ Die Lehren aus mehreren Wahlniederlagen der Union in den vergangenen Jahren auf kommunaler Ebene sind scheinbar gezogen. „Die Zeit der Hinterzimmerpolitik muss bei uns vorbei sein“, sagte Göbel. Tatsächlich müssen der frühere Fraktionschef und seine Mannschaft noch einige Baustellen schließen, um die Partei annähernd zurück zu alter Stärke zu führen.

Mehr in der GNZ vom Montag, 18. November.

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