SUCHE

Hochwasserschutz als Geduldsprobe

Grüne fordern zum Handeln auf. Eitz warnt vor Aktionismus bei der Daueraufgabe.

26 Jul 2021 / 21:34 Uhr
Freigericht (ml/re). Bei Starkregenereignissen stößt das Kanalnetz in der Alten Hauptstraße im Somborner Zentrum immer wieder an seine Grenzen. Die hydraulische Belastung auf die Abwasserrohre, speziell zwischen Brunnenstraße und Barbarossastraße, ist zu groß, erklärt Thomas Mielke, stellvertretender Bauamtsleiter der Gemeinde Freigericht. Der Kanal soll daher im Zuge einer geplanten Erneuerung auf einer Länge von circa 600 Metern von derzeit 70 bis 80 Zentimetern auf 1 Meter Durchmesser vergrößert werden. Berechnungen für den fortzuschreibenden Generalentwässerungsplan stehen laut Mielke aber noch aus. Während die Grünen nach der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz in einer Presseveröffentlichung schnell zum Handeln aufrufen, betont Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz (SPD), es handle sich um eine Daueraufgabe, die erledigt werde. Er warnt im Gespräch mit der GNZ vor aufkommendem Aktionismus.

Die Freigerichter Grünen fordern die Gemeindeverwaltung auf, bereits gestellte Anträge zum Hochwasserschutz nach den jüngsten Ereignissen unverzüglich zu realisieren. Hierzu zählen sie auch die Erneuerung des Abwasserkanals in Somborn im beschriebenen Bereich der Alten Hauptstraße, aber auch die Errichtung von Zisternen und die Reduzierung der Bodenversiegelung.

Mehr in der GNZ vom Dienstag, 27. Juli.

Weitere Meldungen aus der Region
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4

Schlagwörter: