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IG darf Gutachten nicht einsehen

Eitz lehnt Antrag zum Spessartring in Somborn aus rechtlichen Gründen ab

13 Okt 2021 / 22:07 Uhr
Freigericht (ml). In den kommenden Jahren stehen in Freigericht mehrere Gemeindestraßen zur grundhaften Sanierung an. Doch nur eine Straße, der Spessartring in Somborn, wird nach dem mehrjährigen Sanierungsstopp wegen des Streits über die Straßenbeiträge im nächsten Jahr wohl tatsächlich instand gesetzt. Nach den jüngsten Bodenuntersuchungen im Spessartring zur Erstellung eines zusätzlichen Gutachtens (die GNZ berichtete) hat die IG Straba Akteneinsicht in alle Begutachtungen des dortigen Straßenzustands beantragt. Dies lehnt Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz (SPD) nun aus rechtlichen Gründen ab. Die Fraktion „Die Freigerichter“ wird jedoch bei der nächsten Sitzung der Gemeindevertreter am Donnerstag, 4. November, einen Antrag für einen parlamentarischen Akteneinsichtsausschuss stellen. Ziel ist es, die Entscheidungsgrundlage zur Auswahl aller acht ermittelten Straßen, die demnächst grundhaft saniert werden sollen, zu klären.

Bereits im August hatte die Fraktion „Die Freigerichter“ (DF) angekündigt, einen Akteneinsichtsausschuss zu den geplanten Straßensanierungen in der Gemeinde in den kommenden Jahren einzubringen. Wie Fraktionschef Klaus Brönner gestern auf Anfrage der GNZ erklärte, habe er damit gewartet, weil die UWG nach der Sommerpause einen Antrag zur Umsetzung des Modells Rednitzhembach in Freigericht gestellt hat (die GNZ berichtete mehrfach).

Mehr in der GNZ vom Donnerstag, 14. Oktober.

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