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IG Straba beharrt auf Forderungen

50 Menschen nehmen an letzter Mittwochsdemo vor dem Freigerichter Rathaus teil

16 Sep 2020 / 22:30 Uhr
Freigericht (mab). Auch wenn die Freigerichter Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen haben, sich nun doch noch einmal tiefergehend mit dem Straßensanierungsmodell in Rednitzhembach zu beschäftigen, rücken die Vertreter der IG Straba von ihrer ursprünglichen Forderung nicht ab und wollen weiter für eine Abschaffung der Anliegergebühren in ihrer Gemeinde kämpfen. Das haben sie gestern Nachmittag bei ihrer mittlerweile siebten und letzten Mittwochsdemo vor dem Rathaus klargemacht. Über ihr weiteres Vorgehen will die Interessengemeinschaft am Dienstag in einer öffentlichen Veranstaltung in der Solararena informieren.

Rund 50 Menschen sind gestern zur Demonstration der IG Straba gekommen – so viele wie noch nie. Unter ihnen befindet sich eine alte Frau, die auf einer Bank Platz nehmen muss und ihren Namen nicht nennen möchte. Sie gehört zu den betroffenen Anwohnern und befindet sich in einer verzweifelten Lage. Vor mehreren Jahren ist ihr Mann gestorben, vor Kurzem hat sie auch ihren Sohn verloren und lebt nun auf sich alleine gestellt von einer kleinen Rente. „Wenn ihre Straße saniert wird, muss sie rund 18 000 Euro zahlen“, sagt ihre Nachbarin im Gespräch mit der GNZ. Jetzt fürchte die Seniorin, ihr Haus zu verlieren. Da sie fast 90 ist, könne sie wohl kaum mit einem Kredit rechnen.

„Die betroffene Anwohnerin ist alles andere als ein Einzelfall“, betont Rechtsanwalt Michael Aul aus Bernbach, der die IG Straba ehrenamtlich berät.

Mehr: GNZ vom 17. September.

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