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Investor stellt Forsthof-Pläne nicht vor

Im Marktgemeinderat in Mömbris deutet sich eine klare Mehrheit gegen den Bau einer Siedlung bei Hüttelngesäß an. Endgültige Entscheidung fällt wohl Ende April.

25 Mrz 2021 / 19:55 Uhr
Freigericht-Neuses/Mömbris (ml). Die Verwirklichung der erweiterten Siedlung am Forsthof Hüttelngesäß auf Neuseser Gemarkung ist in weite Ferne gerückt. Der Marktgemeinderat in Mömbris, der das gemeindliche Einvernehmen für die Erschließung auf unterfränkischer Seite erteilen müsste, hat bei seiner Sitzung am Dienstagabend einstimmig abgelehnt, den Projektleiter des Investors MF Kastanienhof GmbH (Frankfurt), Jan Hansen, zu einer Präsentation der Pläne im Bauausschuss einzuladen. Dies bestätigte Bürgermeister Felix Wissel (parteilos) am Donnerstag auf Anfrage der GNZ. Allerdings ist damit noch nicht die endgültige Entscheidung gefallen. Erst bei der nächsten Sitzung des Gemeinderats nach Ostern ist mit einer Abstimmung über das eigentliche Einvernehmen zu rechnen. Am Ergebnis dürfte sich dann aber wohl nichts ändern.

Der Bau- und Umweltausschuss in Mömbris hatte vor der Sitzung des Marktgemeinderats einstimmig empfohlen, das gemeindliche Einvernehmen zur geplanten Erschließung für den Bau von sieben bis acht Einfamilienhäusern in der Nähe der Ruine Hüttelngesäß zu verwehren (die GNZ berichtete). Bereits heute ist die Freigerichter Nachbarkommune auf der anderen Seite der hessisch-bayerischen Landesgrenze für die Wasserversorgung und Entwässerung der bestehenden Siedlung am Forsthof und für die Edelbrennerei Dirker zuständig. Wie Bürgermeister Felix Wissel im Gespräch mit der GNZ weiter erläuterte, sei zwar eine entsprechende Anbindung der vorgesehenen Niedrig-Energie-Häuser in Holzbauweise sehr kompliziert, aber durchaus möglich, sofern es politisch wirklich gewollt sei. Die Sprache im Mömbriser Bauausschuss war hingegen mit 0:11 Stimmen mehr als deutlich.

Mehr in der GNZ vom Freitag, 26. März.

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