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Kein Spardiktat – kein Wunschkonzert

Freigerichter Haushaltsberatungen für 2021 enden mit leicht erhöhtem Defizit von rund 920 000 Euro

12 Feb 2021 / 17:45 Uhr

Freigericht (ml). Nach dreieinhalbstündiger Haushaltsberatung im Haupt- und Finanzausschuss zeigte sich Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz (SPD) am Donnerstagabend in der Freigerichthalle sichtlich erleichtert. Zum einen hatten die Ausschussmitglieder der Gemeindeverwaltung in Zeiten der anhaltenden Corona-Krise kein strengeres Spardiktat auferlegt. Es hatte sich anscheinend bezahlt gemacht, selbst den Rotstift in allen Ämtern anzusetzen. Ansonsten hätte der geplante Fehlbetrag mit rund 1,5 Millionen Euro zu Buche geschlagen. Zum anderen hielt sich das Wunschkonzert der Fraktionen trotz der bevorstehenden Kommunalwahl am 14. März deutlich in Grenzen. Zu Einsparungen kam es allerdings keineswegs. Im Gegenteil: Alles in allem erhöht sich das ordentliche Defizit im Freigerichter Etat für 2021 nach Abschluss der Beratungen leicht von rund 890 000 Euro auf circa 920 000 Euro, wie Eitz auf Nachfrage der GNZ mitteilte. Aufgrund der Rücklagen aus den Vorjahren von circa 1,8 Millionen Euro liegt die Gemeinde für die nächsten beiden Jahre noch auf einem soliden Kurs – bei allen Unsicherheiten durch die Pandemie. Den geänderten Haushaltsplan lehnten im Ausschuss lediglich die Grünen ab. Sie halten ihre Kritik an der Bauweise der neuen Kita und den Plänen für das neue Feuerwehrgerätehaus in Altenmittlau ebenso aufrecht wie am Eigenbetrieb. Die Fraktion „Die Freigerichter“ enthielt sich in der Abstimmung.

Mehr in der GNZ vom Samstag, 13. Februar.

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