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Kreis plant neue Flüchtlingsunterkunft

Freigerichter Gemeindevertreter entscheiden am Donnerstagabend über Containeranlage mit bis zu 100 Plätzen an der Freigerichthalle / CDU stellt Änderungsantrag für eine dezentrale Unterbringung der Menschen

27. September 2022 / 20:24 Uhr
Freigericht-Altenmittlau (ml). Bereits in der kommenden Woche sollen an der Freigerichthalle in Altenmittlau die Vorarbeiten für die Errichtung einer großen Containeranlage beginnen. Der Main-Kinzig-Kreis plant dort, als Betreiber 80 bis 100 Wohnplätze für Geflüchtete und Kriegsvertriebene zu schaffen. Die Inbetriebnahme der Anlage ist frühestens Mitte November vorgesehen. Morgen Abend werden die Freigerichter Gemeindevertreter bei ihrer Sitzung (ab 19.30 Uhr in der Freigerichthalle) über einen entsprechenden Beschlussvorschlag aus dem Gemeindevorstand entscheiden. Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz (SPD) wirbt um Zustimmung. Gegen den großen Standort regt sich jedoch politischer Widerstand: Die CDU-Fraktion hat bereits einen Änderungsantrag gestellt.

Der Main-Kinzig-Kreis hat in den vergangenen Wochen alle Kommunen im Kreis um Prüfung von Flächen mit einer Größe von circa 1 000 bis 2 000 Quadratmetern gebeten, die zur Errichtung einer Unterkunft von Kriegsvertriebenen aus der Ukraine genutzt werden können. Bei dieser Unterkunft kann es sich um eine Leichtbauhalle oder um Container handeln. Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz (SPD) hat dieses Anliegen in einer Sitzung des Gemeindevorstands Ende August vorgestellt und um Unterstützung gebeten, heißt es in der Beschlussvorlage.

Mehr in der GNZ vom Mittwoch, 28. September.

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