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Minus von 1 Million Euro steckt Rahmen ab

Große Mehrheit im Freigerichter Parlament beschließt Etat für 2021. Rücklage deckt den Fehlbetrag. Streit um Sozialen Wohnungsbau und Erwerb von Immobilien für Flüchtlingsunterkünfte setzt sich fort.

07 Mrz 2021 / 20:48 Uhr

Freigericht (ml). Die Gemeinde Freigericht geht ins zweite Corona-Jahr mit einem geplanten Haushaltsdefizit von 922 000 Euro. Nach mehr als zweistündiger Debatte in der Parlamentssitzung am Freitagabend in der Freigerichthalle änderte sich somit im Vergleich zu den ausführlichen Beratungen im Haupt- und Finanzausschuss (die GNZ berichtete) nichts mehr Wesentliches am Etat für 2021. Gegen das Zahlenwerk stimmten bei einer großen Mehrheit aus UWG, SPD, CDU und LfB nur die Grünen und „Die Freigerichter“, wobei sich die Fraktion der neuen Wählergemeinschaft in der ersten von vier Abstimmungen, also über den eigentlichen Haushaltsplan, noch enthielt. Der nun beschlossene Fehlbetrag schmerzt die Kommune noch nicht allzu sehr, da er über Rücklagen aus den Vorjahren ausgeglichen werden kann. Der finanzielle Spielraum für 2022 ist dadurch aber begrenzt. Dann ist maximal ein geplanter Verlust von circa 800 000 Euro erlaubt, ohne wieder in ein Konsolidierungsprogramm mit strengen Vorgaben der Aufsichtsbehörden, etwa zu Erhöhungen der Grund- und Gewerbesteuer, zu rutschen. Dies war für das laufende Jahr noch vermieden worden.

Mehr in der GNZ vom Montag, 8. März.

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