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Neuer Widerstand im Kalksteinbruch

Bürgerinitiative wehrt sich gegen Pläne für Hangsicherung / Bodenmaterial fehlt noch

14 Jun 2019 / 07:48 Uhr
Freigericht-Altenmittlau (ml). Ende 2014 atmen die Mitglieder der Bürgerinitiative „Rekultivierung Kalksteinbruch Altenmittlau“ auf: Die Verfüllung der ehemaligen Schottergrube endet. Seit 2012 hatten die leidgeprüften Anwohner des Kalkbergs und der Hauptstraße dafür gekämpft, damit ein altes Versprechen eingehalten wird. Gemeinsam wehrten sich Dr. Willi Müller, Manfred Seikel, Johannes Weigand, Winfried Noll und ihre Mitstreiter damals erfolgreich gegen neue Pläne für einen Biomassehof und den Betrieb einer Brecheranlage im Dolomitsteinbruch. Erst vor einigen Wochen erfuhren sie von der in diesem Sommer geplanten Hangsicherung im südlichen Teil des Steinbruchs auf Veranlassung des zuständigen Regierungspräsidiums (RP) Darmstadt (die GNZ berichtete). Sie befürchten jetzt, dass bald alles wieder von vorne losgeht – auf Kosten der erst jüngst wiedergewonnen Lebensqualität.

Insgesamt rund 8 600 Kubikmeter Bodenaushub wird zur Absicherung der Hänge im früheren Kalksteinbruch der Firma Schmitt antransportiert. Ursprünglich sollten die Arbeiten schon Mitte Mai anlaufen und bis Jahresende beendet sein, doch der Beginn verzögert sich weiter. Denn für die Umsetzung wird unbelastetes Bodenmaterial benötigt, das von der beauftragten Baufirma von laufenden Bauvorhaben in der näheren Umgebung zu akquirieren ist, teilte das RP gestern auf Nachfrage der GNZ mit.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 14. Juni.

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