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Offen und ehrlich über das „Platsch“ reden

UWG-Fraktion will bei der Hallenbad-Finanzierung den Kreis und das Land in die Pflicht nehmen.

21. September 2022 / 18:47 Uhr
Freigericht. Jedes Jahr muss die Gemeinde Freigericht einen Fehlbetrag von 750 000 Euro im Hallenbad „Platsch“ decken – trotz aller Einsparungen und Sanierungen in den vergangenen Jahren. Infolge der Gas- und Energiekrise und steigender Preise auf den Märkten droht für das kommende Jahr eine Verdopplung der Summe auf 1,5 Millionen Euro. Vor dem Wiederbeginn der Sitzungen der Gemeindevertreter nach der Sommerpause fordern Gerhard Pfahler und Dr. Michael Aul von der UWG-Fraktion im GNZ-Gespräch offene und ehrliche Gespräche zwischen allen Parteien und Wählergemeinschaften, wie das zu erwartende Defizit für die Kommune beherrschbar bleiben kann. In der Verantwortung sehen Pfahler und Aul im Interview mit GNZ-Redakteur Michael Staudenmaier am Schulstandort auch den Kreis und das Land Hessen.

Herr Pfahler, wie hat die UWG Freigericht die Sommerpause genutzt?

Gerhard Pfahler: Über den Sommer haben die offenen Arbeitsgruppen der UWG ihre Arbeit an den Sachthemen fortgesetzt. Bei Interesse können sich weitere Bürger über unser Bürgertelefon unter 06055/8932967 gerne anmelden, um einzusteigen. Aus den AGs sollen neue Anträge für die Gemeindevertretung entwickelt werden. Die Beratungen sind aber noch nicht abgeschlossen. Erste Anträge werden zu gegebener Zeit gestellt.

Wie fällt Eure Zwischenbilanz für das laufende Jahr aus?

Pfahler: Die UWG zieht bislang eine positive Bilanz für 2022. Unsere Anträge sind in den vergangenen Monaten durchweg positiv beschieden worden, zum Beispiel zu den Themen „Blühwiesen in Freigericht“, „Cargobike“ und Förderprogramm für Solaranlagen auf den privaten Hausdächern. Mittlerweile sind diese teilweise bereits umgesetzt. Bürgeranregungen wurden vielfach in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung besprochen und zeitnah umgesetzt. Als gute Beispiele sind hier der Weidweg in Altenmittlau, der Bachlauf an der Bohnenmühle und weitere Hundetoiletten in Altenmittlau zu nennen. Die Diskussionen innerhalb unserer zehnköpfigen Fraktion waren immer sehr konstruktiv. Die Zusammenarbeit mit anderen fünf Fraktionen haben wir darüber hinaus gesucht und verstärkt.

Mehr in der GNZ vom Donnerstag, 22. September.

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