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Pflegen, Gestalten und Schützen

Energie-Stammtisch Freigericht hatte zum Waldspaziergang eingeladen

31 Jul 2020 / 14:13 Uhr
Freigericht (hjh). Der Energie-Stammtisch Freigericht hatte zu seiner ersten Veranstaltung eingeladen. Normalerweise treffen sich die Mitglieder des Stammtisches einmal monatlich zu einer meist themenbezogenen Sitzung, zu der meistens ein Referent eingeladen wird, um detaillierte Informationen zu dem zu behandelnden Themen zu geben. Diesmal riefen Josef Keller, Thomas Franz und Toni Habermann zu einer kleinen Waldführung mit dem Freigerichter Revierförster Markus Betz auf, während der aktuelle Themen wie Biodiversität, Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit, Umwelt- und Gesundheitsschutz informativ und an konkreten Beispielen erläutert wurden.

Als Ausgangspunkt trafen sich die Interessenten auf dem Horbacher Festplatz und marschierten von dort aus unter der Leitung von Revierförster Markus Betz in einem Rundgang durch den „Jungfernwald“, die „Eichenhecke“ und die „Steinigen Äcker“, um dann wieder am Festplatz anzukommen. Schon nach wenigen Metern erkannten die Mitwanderer, die zuvor von Josef Keller namens des Energiestammtisches begrüßt worden waren, wie geschickt und durchdacht die Anpflanzungen im Freigerichter Wald vorgenommen wurden, und dies schon seit vielen vielen Jahren.

Josef Keller wies darauf hin, dass sein Verein in Zukunft wieder regelmäßige und monatliche Treffen veranstalten wird. In Planung ist unter anderem ein Elektro-Mobilitätstag, an dem Fahrzeuge verschiedenster Gattungen mit Elektrobetrieb besichtigt werden können.Markus Betz erläuterte die Waldbewirtschaftung in Freigericht, die durch ein geschicktes, gezieltes und an ökologischen Gesichtspunkten orientierter Landnutzung präsentiert werden kann. Der einstige Kiefernforst am Gegenhang zum Festplatz wurde im Laufe der Jahre in eine naturnahe Forstwirtschaft umgewandelt. Mittlerweile und durch in früheren Jahren schon begonnene Anpflanzung wachsen dort Esskastanien, Wildkirschen und anderen Baumarten, die sich leichter an das wärmere Klima anpassen können. Die forstlich geförderten Eichen erzeugen an dieser Stelle inzwischen zusätzlich reichlich Nachwuchs auf vollkommen natürliche Weise.

Mehr: GNZ vom 1. August.

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