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Schluss mit dem Einwegpfand

„Trageser’s Saftladen“ nimmt Plastikflaschen aus dem Sortiment

25 Feb 2020 / 16:34 Uhr
Freigericht-Altenmittlau (jad). „Getränkemarkt nimmt Einweg-Plastikflaschen aus dem Sortiment“ – Was immer wieder vereinzelt in deutschen Zeitungen oder in sozialen Netzwerken zu lesen ist, nimmt nun auch im Main-Kinzig-Kreis Gestalt an. „Trageser’s Saftladen“ aus Altenmittlau macht jetzt Nägel mit Köpfen und setzt als erster Markt im Kreis ein Zeichen: Sämtliche Einwegprodukte nimmt der Getränkemarkt zum 1. April aus dem Sortiment und appelliert an seine Kunden, diesen Schritt zu einem nachhaltigeren Lebensstil zu begleiten.

Hunderte Plastikflaschen nimmt „Trageser’s Saftladen“ in der Woche zurück – die meisten davon stammen jedoch nicht aus dem eigenen Getränkemarkt, sondern aus den großen Discountern in der Umgebung. „Wenn wir selbst Einwegflaschen verkaufen, sind wir auch dazu verpflichtet, sämtliche Produkte wieder zurückzunehmen“, sagt Geschäftsführer Christoph Tautges und ergänzt: „Wir bringen die Einweg-Plastikflaschen dann zu einem Recyclinghof und ab dann können wir als Getränkehändler nicht mehr nachverfolgen, was mit unserem Müll eigentlich weiter passiert.“ An diesem Punkt fängt für ihn die Problematik an: Nicht zu wissen, wie und ob die Einwegflaschen überhaupt richtig recycelt werden. In Zeiten von Themen wie Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Bergen an Plastikmüll in den Weltmeeren eine wichtige Frage für ihn und seine Kollegen.

Rund 16,4 Milliarden Einweg-Plastikflaschen verbrauchen die Menschen in Deutschland pro Jahr, wie die Deutsche Umwelthilfe auf ihrer Seite aufführt. Dabei fielen im Durchschnitt an die 200 Flaschen auf jeden Deutschen zurück – eine ganze Menge. So sehen es auch Christoph Tautges und sein Team von „Trageser’s Saftladen“.

Mehr dazu lesen Sie am Mittwoch, 26. Februar, in der GNZ.

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