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Spenden nach Schicksalsschlag

Über 9.000 Euro aus Aktion „Trauer um Stefan P.“

25 Jan 2019 / 16:56 Uhr
Freigericht-Bernbach (jus). Der unerwartete Tod von Stefan Plewe aus Bernbach Anfang des Jahres war für seine Familie und Freunde ein großer Schock. Noch immer sitzt der Schmerz bei den Hinterbliebenen, seinen Freunden und Verwandten tief. Doch auch die Menschen in der Region hat dieser schwere Schicksalsschlag bewegt. Und so folgten viele dem Spendenaufruf, den der langjährige Freund des Verstorbenem, Marc Gorzelitz, gemeinsam mit seiner Frau Katrin unter dem Titel „Trauer um Stefan P.“ gestartet hatte (die GNZ berichtete). Sage und schreibe 9.218,89 Euro sind bei dieser Aktion zusammengekommen. Der Erlös wurde gestern Vormittag übergeben.

Kurz nach dem Jahreswechsel war Stefan Plewe wieder mit seinem Lastwagen in Europa unterwegs gewesen. Sein Ziel lautete Slowenien. Der 47-jährige Berufskraftfahrer aus Bernbach brach frühmorgens an einer Laderampe leblos zusammen. Als sein langjähriger Freund Marc Gorzelitz von dem schweren Schicksalsschlag erfuhr, überlegte der 42-jährige Hellsteiner nicht lange. Gemeinsam mit seiner Frau Katrin startete er unter dem Titel „Trauer um Stefan P.“ eine Spendenaktion im Internet zugunsten der Familie Plewe, um zumindest die finanzielle Not nach dem schmerzlichen Verlust des Alleinverdieners zu lindern.

Im engsten Familienkreis hatten sich Stefan Plewe und seine 33-jährige Lebensgefährtin erst kurz vor Weihnachten nach mehr als zwölf Jahren Beziehung das Jawort gegeben. Zusammen mit zwei kleinen Kindern – eineinhalb und fünf Jahre alt – hatten die Eheleute große Pläne für die Zukunft. Diese sahen sie in Bernbach, wo sie seit rund zehn Jahren schon gemeinsam lebten.

Mehr dazu lesen Sie am Samstag, 26. Januar, in der GNZ.

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