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Umstellung im Ausnahmezustand

Spielhaus Freigericht fällt künftig in die Verantwortung des Kultusministeriums

25 Mai 2020 / 17:13 Uhr
Freigericht (re). Die Corona-Krise stellt auch den Förderverein für die Betreuung von Grundschulkindern in Freigericht (Spielhaus) vor eine schwierige Situation. Trotz Pandemie läuft die Umstellung auf den „Pakt für den Ganztag“ auf Hochtouren. Nach dem Sommerferien wechselt das Angebot in die Zuständigkeit des Kultusministeriums. Wie der Verein mitteilt, werde das Spielhaus so noch enger mit der Grundschule in Somborn vernetzt.

Bislang wird die Betreuung der Freigerichter Grundschüler als Hort geführt. Wie der Förderverein informiert, fällt das Spielhaus so in die Zuständigkeit des Jugendamts und ist hierdurch noch bis einschließlich Freitag, 5. Juni, vom grundsätzlichen Betreuungsverbot betroffen. Bislang habe es dennoch gut funktioniert, die Notbetreuung mit der Schule zu verknüpfen. Kinder werden so am Vormittag von den Lehrern betreut, ab 13 Uhr übernimmt das Spielhaus.

Mit Spannung sieht nun der Vorstand der Wiedereröffnung der Schulen entgegen. „Wir werden aufgrund der Hygiene-Vorschriften die Betreuungszahlen von 75 voraussichtlich auf weniger als 30 Plätze reduzieren müssen“, informiert die stellvertretende Vorsitzende, Melanie Siala. Aktuell werde ein Prioritätenplan zur Vergabe der Plätze erarbeitet.

Mehr: GNZ vom 26. Mai.

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