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Unterricht im virtuellen Klassenzimmer

Kopernikusschule versorgt Schüler digital mit Lernmaterial und Aufgaben

27 Mrz 2020 / 17:03 Uhr
Freigericht-Somborn (jus). Normalerweise geht es auf den Fluren und in den Klassenräumen der Kopernikusschule Freigericht ausgesprochen lebhaft zu. In Zeiten der Corona-Pandemie sieht das allerdings anders aus. Nur die Abiturienten kommen derzeit hierher, um ihre schriftlichen Prüfungen abzulegen (die GNZ berichtete). Alle anderen bleiben zu Hause. Allerdings fällt auch für sie die Schule nicht aus. Statt im Klassenzimmer gibt es die Aufgaben der Lehrer digital. Möglich ist dies mit Hilfe eines Online-Programms, über das die Schüler und Lehrer kommunizieren und Material weiterleiten können. Innerhalb kürzester Zeit wurden hierfür die Möglichkeiten geschaffen, sodass alle Schüler ihr virtuelles Klassenzimmer nutzen können.

Doch wie genau sieht der Unterricht an der Kopernikusschule momentan aus? „Anders als sonst“, fasst Schulleiter Ulrich Mayer im Gespräch mit der GNZ zusammen. Statt gemeinsam in der Klasse gibt es Aufgaben per Mail, Arbeitsblätter und Unterlagen werden im Programm Office 365 hochgeladen. Für jede Klasse und jedes Schulfach in diesen Klassen gibt es eigene Gruppen, sogenannte „Teams“. Insgesamt etwa 175 dieser Teams bilden die verschiedenen Kurse an der Kopernikusschule ab. Jeder Schüler hat einen eigenen Account bekommen, mit denen er Zugang zu den Gruppen seiner Klasse hat. Hier finden sich Arbeitsmaterialien und Aufgaben, die heruntergeladen und individuell von den Schülern bearbeitet werden müssen. „Es ist kein E-Learning im eigentlichen Sinne“, erklärt Mayer. „Aber ein Online-Lernen.“

Mehr: GNZ vom 28. März.

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