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Wirtschaftsförderer wackelt weiter

Keine Mehrheit im Freigerichter Hauptausschuss für neue Stelle in der Verwaltung

18. September 2022 / 19:53 Uhr
Freigericht (ml). Er soll Ansprechpartner für die Gewerbetreibenden sein, Standortmarketing betreiben, Netzwerke aufbauen und Vermittler zwischen Wirtschaft und Verwaltung sein. Im Stellenplan der Gemeinde Freigericht ist der Wirtschaftsförderer – oder auch Gewerbebeauftragte – seit diesem Jahr auf Antrag der UWG vorgesehen, allerdings mit einem Sperrvermerk. Circa 60 000 Euro Jahresgehalt sind für diese neue unbefristete Vollzeitposition, die in der Organisationsstruktur des Rathauses Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz (SPD) und Hauptamtsleiterin Diana Schöpf unterstellt sein soll, eingeplant. Doch der Haupt- und Finanzausschuss verweigerte am Donnerstagabend mit den Stimmen von CDU und DF eine entsprechende Empfehlung für die Gemeindevertretung.

Zu Beginn der Debatte im Ausschuss regte Patrice Göbel (CDU) an, die Stelle des Wirtschaftsförderers mit der ebenfalls neuen Stelle des Klimaschutzbeauftragten in der Gemeinde Freigericht zu verbinden. Eine Vollzeitauslastung konnte sich Göbel anhand der vorgelegten Tätigkeitsbeschreibung nicht vorstellen, auch wenn Unterstützung der lokalen Firmen durch den Wegfall des Gewerbevereins notwendig sei. „Wenn ein Unternehmen sich in der Gemeinde neu ansiedeln will, dann wendet es sich an den Bürgermeister“, so lautete jedoch seine Überzeugung. Das Gewerbe müsse Chefsache sein, also Aufgabe des Rathauschefs.

Mehr in der GNZ vom Montag, 19. September.

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