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Zeitgemäßes Erinnern an Schicksale

Freigerichter Sozialausschuss diskutiert über Stolpersteine

13 Mrz 2019 / 18:17 Uhr
Freigericht (ml). Im vergangenen Dezember hat die Freigerichter Gemeindeverwaltung eine E-Mail aus den USA erreicht. Nachfahren des in der NS-Zeit ermordeten jüdischen Ehepaares Lora und Ferdinand Kahn aus Somborn bitten die Gemeinde, für die Urgroßeltern Stolpersteine zur Erinnerung an deren Schicksal im Vernichtungslager Treblinka (Polen) zu verlegen. Die Familie aus Übersee möchte gerne bei der Verlegung anwesend sein. Der Freigerichter Ausschuss für Soziales diskutierte anlässlich dieses Wunsches am Dienstagabend im Rathaus über eine Grundsatzentscheidung für solche Stolpersteine oder sogenannte Stolperschwellen in der Gemeinde. Der Ausschuss vertagte jedoch die Beratung, um Gelegenheit zu Gesprächen in den Fraktionen zu geben.

Mehr in der GNZ vom Donnerstag, 14. März.

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