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Zwei Herausforderungen vor der Brust

Eitz bringt Haushaltsentwurf für 2020 mit einem leichten Plus von
74 000 Euro ein

18 Okt 2019 / 23:41 Uhr
Freigericht (ml). Vor zwei großen Herausforderungen steht Freigericht aktuell. „Der Ausbau der Betreuungsplätze in den Kindertagesstätten erfordert mehr Personal“, teilte Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz (SPD) am Freitagabend zu Beginn seiner Haushaltsrede im Parlament mit. Der Neubau der gemeinsamen Kita für Altenmittlau und Bernbach ist mit 3 Millionen Euro – zusammen mit dem neuen Feuerwehrstützpunkt für die beiden Ortsteile – das wichtigste Vorhaben der Gemeinde im kommenden Jahr. Freigericht stehe – wie alle Kommunen – zudem vor der Umsetzung des Online-Zugangs-Gesetzes und somit vor dem Großprojekt „Digitalisierung“. Beides koste dauerhaft Geld. Die Kasse ist hierfür einigermaßen gefüllt. „Unsere finanzielle Lage ist stabil“, betonte Eitz. Sein Entwurf für den Etat 2020 sieht einen geringen Überschuss von rund 74 000 Euro vor (die GNZ berichtete vorab). Steuer- und Gebührenerhöhungen sind nicht vorgesehen.

Einige Unsicherheiten haben die Haushaltsplanungen der Freigerichter Gemeindeverwaltung für das nächste Jahr erschwert. Im Finanzhaushalt reichen die Zahlungsmittel einmalig nicht für die Kredittilgung, wie Bürgermeister Albrecht Eitz hinwies. Diese Abweichung von der gesetzlichen Norm sei durch einen singulären Effekt erklärbar, hervorgerufen durch die Übertragung des Ortskanalnetzes an den Abwasserverband Freigericht zum 1. Januar 2020 (die GNZ berichtete mehrfach). Aus diesem Grund muss die Gemeinde Freigericht ein mit der Kommunal- und Finanzaufsicht vorbesprochenes Haushaltssicherungskonzept zum Etat vorlegen.

Mehr in der GNZ vom Samstag, 19. Oktober.

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