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Bootsanlegestellen an der Kinzig

Gelnhausen um eine kleine, aber feine touristische Attraktion reicher

04 Sep 2019 / 16:51 Uhr
Gelnhausen (jol). Die Stadt Gelnhausen ist um eine kleine, aber feine touristische Attraktion reicher. Bürgermeister Daniel Glöckner hat heute gemeinsam mit Landrat Thorsten Stolz und der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler die beiden neuen Bootsanlagestellen an der Müllerwiese. Unterstützt und gefördert wurde das Projekt vom Regionalpark Rhein-Main, da nicht nur auswärtige Touristen, sondern auch Menschen aus der Region angelockt werden sollen.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 164.000 Euro. Jeweils 31.000 Euro steuern der Regionalpark und das Amt für ländlichen Raum bei, die restlichen Kosten trägt die Stadt Gelnhausen.

In Wirtheim gibt es einen Bootsverleiher, zudem sind private Bootfahrer und der Paddelclub Gründau aktiv. Von Gelnhausen aus bietet die Kinzig bis zur Mühle zwischen Lieblos und Roth ruhiges Wasser. Für eine weitere Entwicklung müsste darüber nachgedacht werden, den Kanufahrern auch dort eine Ein- und Ausstiegsstelle zu bieten, um das Wehr überwinden zu können, meinte Jürgen Koch, der in der Stadt Gelnhausen für den Naturschutz verantwortlich ist. Auch das Veritas-Wehr aufwärts der Kinzig müsse noch einmal begutachtet werden. Denn eine sinnvolle Entwicklung des Paddelsports auf der Kinzig könne nach Vorbild der fränkischen Saale, von deren Experten das Projekt beraten wurde, weitergeführt werden.

Für eine wunderbare Gestaltung der aus Beton gegossenen Anlegestelle sorgten die Graffiti-Künstler Marcel Bender und Jan-Malte Strijek. Anlieger Günter Dill wurde spontan zum Ehrenhafenmeister ernannt, sorgte er doch beim Bau dafür, dass ein Fall von Vandalismus vermieden werden konnte.

Mehr dazu lesen Sie am Donnerstag, 5. September, in der GNZ.

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