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Corona und Hunger

Kenia ist mit gleich zwei Pandemien konfrontiert / Menschen im Projektgebiet von „Wir helfen in Afrika“ hungern

18 Mai 2020 / 16:31 Uhr
Gelnhausen (re). In kleinen Schritten hat der Gelnhäuser Verein „Wir helfen in Afrika“ in den vergangenen Jahren die Lebensgrundlage der Menschen im Projektgebiet in und um Mamba Village in Kenia verbessert. Kinder gehen zur Schule, die Menschen haben Zugang zu Trinkwasser, es gibt Perspektiven durch Ausbildung, die Gesundheitsversorgung ist vergleichsweise gut. Doch alle Errungenschaften werden derzeit zweifach bedroht: Corona verursacht Hunger, der durch aktuelle, sintflutartige Regenfälle verstärkt wird. Dieser lebensbedrohlichen Situation will sich der Verein stellen.

Der Verein fokussiert seine Arbeit daher derzeit auf Überlebenshilfe. Die Schulen sind auf Geheiß des Staates geschlossen, geplante Erweiterungen und Sanierungen verschoben. „In den vergangenen Wochen haben wir schon deutlich über 20 Tonnen an Lebensmitteln unter der Bevölkerung verteilt“, sagt Helmut Günther, der Vorsitzende des Vereins. „Am nächsten Wochenende sollen noch einmal mindestens 13 Tonnen dazukommen.“ Dafür aber braucht „Wir helfen in Afrika“ jede mögliche Hilfe.

Den kompletten Bericht lesen Sie in der GNZ am Dienstag, 19. Mai

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