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„Das erste Gehalt waren 138 D-Mark“

Stadtwerke-Chef Siegfried Rückriegel geht in den Ruhestand

28 Mai 2021 / 15:40 Uhr

Gelnhausen. Nach fast 51 Jahren bei den Stadtwerken Gelnhausen verabschiedet sich deren Geschäftsführer Siegfried Rückriegel am kommenden Montag in den Ruhestand. Der 66-Jährige, den Freunde nur „Siggi“ nennen, ist in der Stadt eine Art Institution. GNZ-Chefredakteur Thomas Welz sprach mit ihm über seine frühen Anfänge bei den Stadtwerken, die Entwicklung der Strompreise, seine Pläne für den Ruhestand und darüber, warum er immer noch gerne der „Chauffeur“ von Bürgermeister a. D. Jürgen Michaelis ist.

GNZ: Sie wussten bereits im Alter von 14 Jahren, also sehr früh, dass Kaufmann Ihr Traumberuf war. Wie kam das?

Siegfried Rückriegel: Im vierten Schuljahr wechselte ich von der Grundschule Roth in die Philipp-Reis-Schule nach Gelnhausen. Eine weiterführende Schule war für mich damals schwierig, und so dachte ich mir, die Handelsschule in der neunten und zehnten Klasse wäre doch was. Im Rechnen – damals sagte man das so – war ich gut, und so kam der kaufmännische Zweig recht früh als Ziel für mich in Frage.

Mit 15 haben Sie bei den Stadtwerken Gelnhausen angefangen. Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Arbeitstag?

An meinen ersten Arbeitstag kann ich mich noch gut erinnern. Meine Mama hat mich in einen Anzug mit Fischgrätmuster gesteckt und mit Krawatte zur Arbeit geschickt. Ich wohnte in der Frankfurter Straße, so konnte ich immer zu Fuß gehen. Hier gefiel es mir von Anfang an, auch weil ich kein Neuling in den Arbeitsthemen war, da ich viel Fachwissen aus der Handelsschule mitbrachte. Das war für mich sehr schön.

Und das erste Gehalt?

Mein erstes Gehalt gab es im Jahr 1970. Es waren damals genau 138 D-Mark. Ab dem 1. Juli 1971 gab es dann eine deutliche Steigerung auf 174 D-Mark.

Das vollständige Interview lesen Sie am Samstag, 29. Mai, in der GNZ.

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