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David Lupton sagt „goodbye“

Ortsvorsteher von Gelnhausen-Mitte gibt das Amt nach 15 Jahren ab

07 Apr 2021 / 16:04 Uhr
Gelnhausen (dan). In der Geschichte der Barbarossastadt gibt es nur zwei Personen, die bisher das Amt des Ortsvorstehers von Gelnhausen-Mitte innehatten: die Erste war Wilhelm „Willi“ Kurz, die Zweite ist Professor Dr. David Lupton. In wenigen Wochen wird nun eine dritte Person hinzukommen, die den Ortsvorsteherposten bekleidet. Dann wird David Lupton nach 15 Jahren das Amt in neue, jüngere Hände legen. Im Gespräch mit der GNZ blickt der Christdemokrat auf eine Amtszeit zurück, in der er viele Projekte in der Stadt maßgeblich mitgestaltet hat.

Dass Lupton nach der Kommunalwahl als Ortsvorsteher aufhört, kommt nicht überraschend. In wenigen Wochen wird der Brite, der in der Nähe von Manchester geboren wurde und seit einigen Jahren auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, 75 Jahre alt. Auch die Gesundheit spielt nicht mehr so mit, wie es sich Lupton wünschen würde. Vor allem längeres Sitzen fällt ihm nach einer Operation schwer. Auch deshalb hat der promovierte Metallurge beschlossen, es in der Politik künftig langsamer angehen zu lassen.

Während er dem neuen Ortsbeirat Gelnhausen-Mitte also nicht mehr angehören wird, will Lupton, der bei der Kommunalwahl die zweitmeisten Stimmen aller CDU-Kandidaten erhalten hat, in der Stadtpolitik noch etwas mitmischen. Ob als Stadtverordneter oder als ehrenamtlicher Stadtrat im Magistrat ist derzeit noch nicht entschieden: „Ich möchte mich zumindest noch einige Zeit einbringen. Und auch meine Frau ist ganz froh, wenn ich nicht nur zuhause sitze“, sagt Lupton und lacht.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 8. April.

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