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Die drei Fehler des Thorsten Stolz

Der Landrat bestreitet bislang eine Interessenkollision in der Causa Mittlauer Weg. Weitere Recherchen der GNZ widerlegen jedoch diese Aussage und zeigen deutlich dessen Befangenheit auf – und zwar in zweierlei Hinsicht

04 Nov 2020 / 09:05 Uhr
Gelnhausen (mb). Landrat Thorsten Stolz (SPD) gerät in der Causa Mittlauer Weg zunehmend unter Druck. Trotz der aufgedeckten Widersprüche seiner Kommunalaufsichtsbehörde hatte der Landrat auf Anfrage über seine Pressestelle mitteilen lassen: Es gibt keine Interessenkollison (GNZ vom 24. Oktober). Eine gewagte These, die durch weitere Recherchen der GNZ eindeutig widerlegt wird. Stolz befindet sich entgegen seiner eigenen Beteuerungen sehr wohl in einem Interessenkonflikt, und das gleich in zweifacher Hinsicht: Zum einen ist er als damaliger Bürgermeister verantwortlich für einen rechtswidrigen Beschluss des Magistrats, den er als heutiger Landrat und damit als Kommunalaufsicht eigentlich hätte untersuchen müssen – Stolz hätte also gegen sich selbst ermitteln müssen. Zum anderen soll er aktuell als Landrat über eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen seinen Nachfolger als Bürgermeister entscheiden, die ihn unmittelbar selbst tangiert.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der GNZ am Mittwoch, 4. November

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