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Die ersten Vakzine sind verimpft

In dieser Woche haben die Hausärzte mit den Corona-Impfungen begonnen. Ein Besuch in der Praxis von Dr. Julia Fuchs und Lena Janzen in Meerholz.

07 Apr 2021 / 16:03 Uhr
Gelnhausen-Meerholz (dan). Sie sind ein wichtiger Baustein im Kampf gegen die Corona-Pandemie: die Impfungen durch Hausärzte. Deutschlandweit haben Anfang der Woche rund 35 000 Praxen damit begonnen. Eine davon ist die Gemeinschaftspraxis von Dr. Julia Fuchs und Lena Janzen im Meerholzer Schloss. Doch während andernorts am Dienstag bereits die ersten Spritzen verimpft wurden, mussten Fuchs und Janzen sowie ihre Patienten noch einen Tag länger ausharren. Der Grund: Die bestellten Dosen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer kamen erst am Dienstagabend an. Am Mittwoch aber war es dann auch in Meerholz so weit.

„Unsere Patienten fragen schon lange, wann es denn endlich losgeht. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir jetzt mit den Impfungen beginnen können“, sagt Dr. Julia Fuchs. Bevor in der Meerholzer Hausarztpraxis die ersten Vakzine verimpft werden konnten, stand für das Team von Julia Fuchs Lena Janzen viel Arbeit an. Die Impfdosen mussten nicht nur bestellt, sondern sämtliche Abläufe erprobt und einstudiert werden. Dabei zeigte sich schnell, dass die Corona-Impfungen deutlich aufwändiger sind als andere Immunisierungen. Während etwa die jährliche Grippeimpfung relativ einfach während einer normalen Sprechstunde verabreicht werden kann, ist das bei den Corona-Vakzinen nicht möglich. Um die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten, muss jeder Patient in einem separaten Raum geimpft und anschließend rund 15 Minuten überwacht werden. So können die Ärzte sicherstellen, dass im Fall der Fälle schnell Hilfe bereitsteht falls es etwa zu einer allergischen Reaktion auf die Impfung kommt.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 8. April

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